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Posts Tagged ‘Frau’

Kein Grund zum Ärgern…

Gleichberechtigung und Diskriminierung bei Müttern und Vätern

…viele Gründe Miteinander ins Gespräch zu kommen!

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Es wird Zeit den guten Ruf des männlichen Geschlechtes wieder herzustellen!

http://www.freiewelt.net/nachricht-7384/die-rehabilitation-des-mannes-ist-nahe.html

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Einige von Ihnen kennen das vielleicht noch. Der Mann arbeitet, die Frau ist zu Hause kümmert  sich um die Kinder. Kinder gibt es in der Familie und in der Nachbarschaft noch reichlich. In der Strasse, im Dorf oder im Stadtteil treffen sich die jungen und alten Frauen auf der Strasse und plaudern über Gott und die Welt. Sie lernen das Alltagsgeschäft voneinander, besprechen Familienangelegenheiten. Sie meistern die umfängliche Hausarbeit, die noch nicht überall vollautomatisiert vereinfacht wurde. Klingt das in Ihren Ohren nach Mutterorden?

Weit gefehlt. Die Familie ist keine nationalistische Erfindung, sondern eine menschliche.  Ein wie oben beschriebenes Familienleben fand nicht etwa nur in den goldenen Fünfzigern des letzten Jahrhunderts so statt. Es ist auch nicht zwangsläufig ein Beschleuniger für partriarchale Sturkturen.  Als Kind und junge Frau habe ich Familie, so und ähnlich, noch in den 60 er bis 80 er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebt. Mancherorts soll es das sogar heute noch geben…

Sind Sie  in einem klassischen familiären Lebensumfeld aufgewachsen? Muss man ja auch nicht. Aber wenn, dann ist das mindestens genauso richtig und gut, wie jede andere Lebensform, die sich Menschen aussuchen.

Die Mütter meiner Freundinnen mussten sich nicht dafür rechtfertigen zu Hause zu sein. Die meisten waren zu Hause, einige „arbeiteten“. (Das setze ich jetzt deshalb in Häkchen, weil natürlich auch das, was die Frauen taten, die zu Hause blieben Arbeit war und ist. Wichtige und nachhaltige Arbeit, die eine hohe Anforderung stellt.)  Es gab eine bestimmte Art der Frauenkultur, wie es sie heute nicht mehr gibt, geben darf? Und auch die Kinderkultur jener Zeit ist so gut wie verschwunden, weil institutionalisiert und terminisiert. Familienleben fand umfänglich statt.

Aktuell versuchen heute in der Regel  zwei voll berufstätige Erwachsene Familie, Beruf und eigene Freizeit unter  einen Hut zu bringen.  Auch durch  diesen Kraftakt scheitern viele Ehen! Ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Kinder. Die Familie ist der wichtigste Bildungsort höre ich einen Fachmann der Elementarpädagogik vor über 100 Erzieherinnen sagen und frage mich, welche Reaktionen das bei Fachleuten und Müttern und Vätern wohl auslösen wird…

Ein gesellschaftlicher Wandel hat in den letzten Jahrzehnten stattgefunden, den es einmal zu beurteilen gilt. Ein schwieriges Geschäft, denn ein offener und ergebnisoffener Austausch von Argumenten ist kaum mehr möglich. Schnell kommt der Verdacht und Vorwurf „nationalistisch“ „rechtsgewandt“ zu sein, wenn einer Familie „verteidigt“.  Konservativ ist da noch der geringere Makel.  Wer ganz links steht, dem ist alles recht(s)?

Schon beim ersten vorsichtigen Versuch pro Familie zu argumentieren höre ich  die Vorwürfe:

  • Du bist rückwärtsgewandt.
  • Du idealisierst alte Zeiten, die so toll auch nicht waren.
  • Du stellst dich gegen die Errungenschaften von Feminismus und Frauenbewegung.
  • Du willst doch nicht etwa Frauen ermutigen Kinder zu bekommen?
  • Du weißt doch, der Geschlechtsakt ist Unterwerfung.
  • Du weißt doch, die Beziehung und Lebensgemeinschaft mit einem Mann ist hierarchisch zu Ungunsten der Frau.
  • Du will die Frau durch Kinder an Heim und Herd fesseln?
  • Du machst damit  Frauen vom Geldbeutel des Mannes abhängig.
  • Du weißt doch, der Einstieg ins Berufsleben ist nach einer Phase der Familienarbeit überaus schwierig für Frauen.
  • Du weißt doch sie bekommen dann schlechtere Jobs, ehrer Minijobs und später weniger Rente.
  • Du weißt doch Kinder machen arm. Wenn die Beziehung dann scheitert, steht die Frau mit den Kindern alleine da.
  • DAS alles kannst du doch nicht ernsthaft wollen!

Wer kann sich unter der Wucht solcher Argumente noch für  Familie und Kinder entscheiden? Wer könnte noch die Kraft haben junge Frauen und junge Männer zu ermutigen miteinander Kinder zu zeugen, sie gemeinsam aufzuziehen und sich durch gute und schlechte Zeiten hindurchzutragen?

So viele „gute“ Gründe sprechen auf jeden Fall dafür Beruf und Familie unter einen Hut bringen zu MÜSSEN. Ein Druck, ein Zwang, der keine Alternative kennt. Ernsthaft. Eine Gleichstellungskollegin sinngemäß: Was muten wir den jungen Frauen (und Männern Anmerkung der Bloggerin)  zu, wenn wir ihnen weismachen Familie und Beruf seien gut unter einen Hut zu bringen! Eine Erkenntnis die einmal genauer und nicht einseitig unter die Lupe genommen werden muss.

„Was du bist nur Hausfrau?“ war eine Frage, die sich im auslaufenden 20. Jahrhundert  junge Mütter gefallen lassen mussten. Ich habe diese Frage noch gut im eigenen Ohr und weiß um die Suche nach Argumenten und Rechtfertigungen gegenüber den „emanzipierten“, berufstätigen Geschlechtsgenossinnen. Nur von jenen kam diese Frage.

Zur damaligen Zeit war es wenigstens noch möglich sich hinter der fehlenden Kinderbetreuung einzurichten. Das vom Mann erwirtschaftete Familieneinkommen „reichte“ weitestgehend, um einen guten Lebensstandard zu ermöglichen. Ein  weiblicher  Zuverdienst konnte damals noch, überwiegend freiwillig und mit der Option der „eigenen Selbstverwirklichung“ ,erwirtschaftet werden. Meist fing man damit an,  wenn die Kinder „alt genug“ waren. Heute grenzt die berufliche Ausbeutung der Frauen an jene, welche die Arbeiter der Industriegesellschaft bereits hinter sich haben. Auswirkungen auf Mann und Kinder inklusive, wenn man bereit ist systemisch hinzuschauen.

Junge Frauen und Mütter haben heute rein gar nichts mehr, was ihnen argumentativ Rückendeckung bieten könnte, wenn sie sich für ein Leben mit Kindern und für Kinder in einer Lebensgemeinschaft mit einem Mann und gegen (zeitweilige) Berufstätigkeit entscheiden.

So ruft mich eine Frau an. Sie sei  Mitte Dreißig, hätte zwei Kinder, sei verheiratet. Nach mehreren Jahren Elternzeit hätte sie sich gemeinsam mit ihrem Mann nun entschieden zu Hause zu bleiben. Was sie da machen solle? Müsse man sich irgendwo melden oder abmelden? Wie geht das „Nur Hausfrau und Mutter“ zu sein.

Die Frau meint es ernst. Prompt sagt sie auch, sie sei selbstbewusst und emanzipiert, auch wenn sie zu Hause bleiben wolle. Ihr Mann würde sie liebevoll unterstützen und sich abends sehr gut um die Kinder kümmern. Man würde in der Familie wertschätzend miteinander umgehen. Die Kinder seien ihnen beiden wichtig. Das sei ein full time job, den sie genau so gut machen wolle, wie die mehr als zehn Jahre im Arbeitsleben, die hinter ihr liegen.

Sie will dem bestehenden und sich unangenehm aufdrängendem linksfeministischen  Lebensideal der berufstätigen Karrierefrau ohne Kinder überhaupt nicht entsprechen!

Exkurs: Als ich vor wenigen Tagen in einer Runde von Gleichstellungsbeauftragten davon sprach, dass der demografischen Wandel doch damit zu tun hätte, dass wir im Kinderkriegen grottenschlecht seien. Bekam ich von einer Kollegin prompt zur Antwort: Diese nationalistische Haltung könne sie nicht teilen. Es gäbe auf der Welt genug Menschen!

Es ist also nationalistisch, möglicherweise sogar rechtsgewandt, wenn eine Frau und ein Mann sich für Ehe und Familie, für Kinder und nicht wenige entscheiden? Muss ich junge Mütter nun warnen sich politisch straftbar zu machen? Muss ich  Familien mit Kindern meiden, weil Kinder zu haben politisch nicht korrekt ist?

Dann gebe ich den falschen Vorwurf dieser Kollegin und möglicherweise anderer Gesinnungsgenossen an dieser Stelle einmal zurück und behaupte: Was derzeit passiert ist ein politisch  links – feministischer Angriff auf eine jahrtausend alte und millionenfach bewährte Struktur menschlichen Zusammenlebens! Das System Vater-Mutter-Kind soll sich in Luft auflösen! Vielfalt und Diversität sind nicht bereit das Modell Familie zu integrieren. Absurd!

Ich habe in Schule und Studium noch gelernt die Familie sei wesentliche Grundstruktur einer Gesellschaft und hielte diese zusammen. Als systemische Familientherapeutin weiß ich auch um die Chancen (und Grenzen) eines (familären) Zusammenlebens.  Gegenseitige Wertschätzung bringt uns sicher weiter, als Abwertung und letztlich Zerstörung einer der häufigen Formen menschlichen Zusammenlebens auf diesem Globus – der Familie.

Ist die Zerstörung der Familie das Ziel linksfeministischer Aktivitäten?   Arbeitet da jemand vielleicht seine eigenen Problemlagen ab, indem er bzw. sie destruktiv, ja gewalttätig gegen Männer, Familien und Kindheit  vorgeht? Sich schuldig macht mit zweierlei Maß zu messen, weil er bzw. sie genau das tut, was er bzw. sie anderen vorwirft?

Diese junge Mutter jedenfalls muss gegen all diese Argumente und den bereits vollzogenen Wandel aufbegehren. Das braucht Selbstbewusstsein, Stärke und Charakter, wie sie unter jenen Frauen (und Männern) kaum mehr vorhanden sind, die dem weiblichen Geschlecht  immer noch Exklusivrechte einräumen wollen.

Ich wünsche der Familie alles Gute!

 

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Wie wäre es, wenn nicht das Geschlecht die zielführende Dimension ist, mit der die Benachteiligungen, Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen von MENSCHEN zu erklären sind?

Wieso soll ausgerechnet das Geschlecht Alleinstellungsmerkmal für Benachteiligungen, Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen sein?

Was, wenn  wir Benachteiligungen, Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen mit einer Parteilichkeit für MENSCHEN begegnen würden, anstatt dem Geschlecht und dann nur einem und gerade dem  weiblichen  den VIP Bereich anzubieten und Exklusivrechte einzuräumen?

Oder im Umkehrschluss:

Was wenn wir statt dem  weiblichen genau dem anderen Geschlecht den V.I.P Bereich anbieten und ihm Exklusivrechte einräumen und sagen würden, das weibliche Geschlecht sei schuld an den Benachteiligungen, Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen die Mann zu erdulden hätte?

Es drängt sich immer mehr der Gedanke auf, daß Geschlecht als Dimension nicht zielführend ist, um Benachteiligungen, Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen auf dieser Welt erklären und beheben zu können.

Womöglich macht nicht die Exklusivität eines Geschlechtes, sondern  die Inklusion von Menschen,  eine Gesellschaft erfolgreich.

 

 

 

 

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Wir erleben in der arabischen Welt derzeit den Wunsch nach Demokratie. Ein schmerzlicher Prozess mit der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Demokratie benötigen wir in unserem Land und anderen westlichen Ländern ebenfalls – in der Gleichstellungspolitik!

In den vergangenen Jahrzehnten ist hier überwiegend von Frauen für Frauen Gleichstellungsarbeit geleistet worden. Da haben sich einige kämpferische Frauen eine Last auferlegt, die sie allein nicht tragen können und auch nicht müssen.

So kann Gleichstellungspolitik gesamtgesellschaftlich nicht funktionieren. Unsere Gesellschaft besteht aus Frauen u n d Männern. Es ist nicht demokratisch ein Geschlecht  auszuschließen und einem Geschlecht Exklusivität zu verleihen.

Wenn ein Geschlecht dem anderen „diktiert“, wie Gleichstellungspolitik zu sein hat, ist das ein „Diktat“ und kein repräsentatives Meinungsbild der ganzen Gesellschaft in ihrer Vielfalt.

Es ist nich gelungen eine Männermehrheit für die derzeit aktive Gleichstellungspolitik zu gewinnen. Unklar ist auch, wieviele Frauen sich mit ihr (immer) noch identifizieren.

Ein Land sollte durch Gleichstellungspolitik nicht „künstlich“ in zwei Hälften geteilt werden. Wenn Gleichstellung ein demokratischer Prozess in unserer Gesellschaft sein soll, dann geht das nur mit entsprechenden Mehrheitsverhältnissen von Frauen u n d Männern. Dazu muss die Fokussierung allein auf das weibliche Geschlecht als Richtungsweiser aufgegeben werden. Eine Evalutation verbunden mit einem Qualitätscheck und einer Kosten- Nutzenanalyse wäre genau das Richtige, um herauszufinden was (noch) dran ist an der Gleichstellungspolitik und wie sie sich nach Ansicht aller mündiger Bürger entwickeln soll.

Es ist an der Zeit für mehr demokratische Bürgerbeteiligung in gleichstellungspolitischen Fragen. Geschlechtersensibel muss in beide Richtungen geschaut werden, wenn wir Gleichstellungspolitik gesamtgesellschaftlich verorten wollen.

Es ist bisher nicht ausreichend gelungen Männer am gleichstellungspolitischen Prozess weiblicher couleur zu beteiligen. Es ist nicht zu erwarten, daß Frauen sich mit einer Gleichstellungspolitik männlicher couleur identifizieren mögen. Ein Dilemma?

Es gibt nur einen Weg: Demokratisierung!

„Es gehört oft mehr Mut dazu seine Meinung zu ändern als ihr treu zu bleiben“ (Hebbel)

 

 

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Hier ein paar einfache Gründe warum „frau“ sich  NICHT für eine sog. Frauenquote einsetzen sollte:

1. Eine sehr gut ausgebildete Akademikerin in den besten Jahren benötigt keine Hilfe für die Weiterentwicklung ihrer Karriere. Da gibt es sicher Frauen (und auch Männer) in weitaus schwierigerer Lebens- und Berufslage, die den Risiken von Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes ausgeliefert sein könnten.

2. Akademikerinnen sind meist mit einem noch besser qualifizierten Ehemann „versorgt“. Viele Frauen suchen sich eben einen Partner einer höheren Gehaltsstufe aus. Akademikerinnen verzichten oft auch aufs Kind und führen ein Leben als karrierefreudige Single-Frau.  Eine private Entscheidung, die keinerlei gleichstellungspolitischer Unterstützung bedarf.

3. Staatliche Einmischung in die Wirtschaft  durch eine gesetzliche Frauenquote würde ein weitreichender Eingriff in die freie Marktwirtschaft darstellen und ist zudem noch unnötig. Der Markt sollte sich selbst regeln.

4. Die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel werden Frauen  in Kürze geradezu drängen sich in den Arbeitsmarkt zu werfen. Ein  Sog in die Vollzeit, dem sie sich dann schwer entziehen können. Staatliche Kinderbetreuung inklusive.

5.  Frauen sind selbstbewusst und stark genug, um einen selbstbestimmten Weg zu gehen. Sie sind auch selbstbewusst und stark genug alle Konsequenzen ihrer Entscheidungen mitzutragen. Frauen sind Erwachsene. Staatliche Dauerprotektion durch exklusive Frauenförderung macht Frauen (aber auch Männer) klein und unmündig.

6. Wer die Frauenquote will sollte sich nicht auf die weiblichen Höchstverdiener beschränken, sondern konsequenterweise den gesamten Arbeitsmarkt kräftig durchquotieren. Frauen als Kanalarbeiterinnen, Männer in die Kitas, Frauen als Dachdecker, Männer als Arzthelfer usw. und so fort. Aber wer will das schon

7.  Die Frauenquote hilft am meisten, wenn wir sie nicht gesetzlich verordnen, sondern unsere Köpfe  „entrümpeln“  und Menschen nicht nach ihrem Geschlecht beurteilen, sondern ihre Talente als menschlich wertschätzen und fördern.

Eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote stellt die gesamte Frauenbewegung in Frage. Schwestern wo bleibt eure Stärke und euer Stolz?

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Mutti, warum trägt der Weihnachtsmann einen blauen Mantel?

Diese Frage stellt sich wohl tatsächlich beim Anblick dieser handgefertigten Ausführung. War es der Wunsch aus der Reihe zu tanzen? Kreative Eigenwilligkeit? Warum blau?

Vielleicht ist Ihnen auf einem Weihnachstmarkt eine kleine Gruppe „blauer Weihnachtsmänner“ begegnet?

Sie verteilen Süßigkeiten an Kinder, die nicht ihre eigenen sind. Sie tragen „blau“, um aufzufallen und angesprochen zu werden.

Sie erzählen uns keine „Frohe Botschaft“, sondern traurige Botschaften, die betroffen machen und zu Herzen gehen.

Weihnachten mit ihren Kindern fällt für viele Väter aus, darauf wollen die blauen Weihnachtsmänner aufmerksam machen.

Sie sind auch Väter von einem oder mehreren Kindern.

Sie leben mit der Mutter ihrer Kinder nicht mehr zusammen oder lebten noch nie in einem gemeinsamen Haushalt.

Sie sehen ihre Kinder nur selten, oder garnicht, unter widrigen Umständen, kontrolliert und begutachtet.

Das schmerzt, manche von ihnen täglich und stündlich. Dieser Schmerz kann nicht immer ausreichend verdrängt werden, drängt sich auf, wieder und wieder. Er macht krank, zehrt an den Nerven, den Gefühlen, der Kraft, den Finanzen.

Wie der eigenen Schutz- und  Hilflosigkeit einigermaßen Herr  werden? Wie das Loch im Herzen stopfen, welches der Entzug des geliebten Kindes gerissen hat?

Ausreichend Umgang mit den Kindern, die man liebt wäre eine Lösung. Doch die ist nicht immer einfach zu haben, sondern muss oft genug erkauft, bezahlt oder erstritten werden.

Weihnachten, Fest der Familie, die heilige Familie – da sitzt ein Vater dann da am heiligen Abend. Die Geschenke für die Kinder sind gepackt und es packt ihn der Schmerz und die Wut und die Trauer und wieder der Schmerz. Unterm Weihnachstbaum kein Kind mit glänzenden Augen, dafür ein heiliger Abend second hand, irgendwann zwischen Weihnachen und Sylvester oder gar keiner mit dem eigenen Kind.

Am Fest der Liebe, Nächstenliebe auf dem christlichen Höhepunkt, keine Spur von Nächstenliebe für diese Väter. Keine Gerechtigkeit zwischen Vater und Mutter, kein Friede in der zerrütteten Familie, keine Gastfreundschaft im ehemals gemeinsamen Haus.

Wie schafft man es da, die Hoffnung nicht zu verlieren?

Was könnte Kraft geben, diesen Abend zu überstehen, ihn vielleicht sogar zu genießen, obwohl es keine Familiengemeinschaft in dieser stillen Nacht mit dem eigenen Kinde gibt?

Betroffenheit lähmt, weil die Distanz zum Schmerz immer kleiner wird.

Offenheit befreit! Gelassenheit entspannt! Wohlwollendes Gedenken zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Das wünsch ich DIR, Mann,  wenn dich am heiligen Abend die Betroffenheit überrollen will, dann geh ihr aus dem Weg, schubs sie beiseite, nimm sie nicht an! Wohlwollendes Gedenken zaubert ein Lächeln ins Gesicht.

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In Zürich fand das 1. Antifeministentreffen statt und hat für Aufregung gesorgt.

Im Vorfeld dieses Treffens gab es Drohungen aus der linksextremen und feministischen Szene, die sehr ernst genommen werden mussten. So wurde gemeinsam mit der Kantonspolizei ein Sicherheitskonzept erarbeitet. ein eigener Sicherheitsdienst engagiert.

Das Treffen wurde drei Mal verlegt, zuletzt an einen geheimen Ort. Es fand dann mit hoher Medienaufmerksamkeit statt und dies auch mit Resonanz im europäischen Ausland. Es sollen ca 150 Teilnehmer gemeldet worden sein, davon 30 Frauen.

Die Gleichstellung von Mann und Frau scheint zunehmend zu einem schwierigen Sachverhalt zu werden.  Nun droht der aktuelle Diskurs gar zu entgleisen, aus Argumenten werden Drohgebärden.

Einige Menschen haben sich in Zürich zusammengesetzt, um ihre Kritikpunkte zum Feninismus darzulegen. Ihr Wunsch ist eine Gleichberechtigung, die Männerpolitik und Männerförderung genauso selbstverständlich beinhaltet, wie Frauenpolitik und Frauenförderung. Sie weisen auf Überzeichnungen in der aktuellen Frauenpolitik hin, die sie im radikalen Feminismus begründet sehen. Aus der persönlichen Betroffenheit heraus gelingt es ihnen vielleicht nicht immer die „richtigen“ Worte zu finden. Soll man ihnen das vorwerfen? Sie deshalb gar gesellschaftlich isolieren?

Frauen in den 60 ern und 70 ern des letzten Jahrhunderts waren, vielleicht auch aus der Betroffenheit heraus,  ebenfalls nicht  zimperlich, weder verbal noch taktil.  Betroffenheit macht eben Emotionen. Manche werden dann zu Worten, andere zu Taten. Hoffen wir mal, dass der gesunde Menschenverstand und mit ihm die friedfertige Auseinandersetzung obsiegt

Der Denkansatz dieser „Antifeministen“ ist für einige Frauen und Männer ungeheuerlich. Sie reagieren erschüttert. Ihnen ist es nicht möglich in einen Gedankenaustausch, eine konstruktive Debatte, eine Diskussion einzutreten. Sie überlassen diesen Raum extremen und gewaltbereiten Gruppen und drängen  Veranstalter und Teilnehmer sogar in den Untergrund. Braucht eine europäische Frau im 21. Jahrhundert tatsächlich solch eine Schützenhilfe?

Es gibt einen Konsens! Beide Seiten wollen Veränderung und Weiterentwicklung in der Geschlechterfrage.  Man sieht  sie hierbei jeweils an den beiden politischen Rändern unserer Gesellschaft. Es drängt sich die Frage auf, ob die politische Mitte nun nicht an der Reihe ist, sich dieses Themas anzunehmen, um eine ernstzunehmende Diskussion mit ebensolchen politischen Entscheidungen auf den Weg zu bringen.

Die Deutschen neigen bei jedem Thema ein bißchen zur Hysterie (Gauck).  Wollen wir warten, bis sich die  Geschlechterfrage wie bei der Integration oder in Stuttgart  hochgeschaukelt hat, um dann, nach persönlichen Schäden und mit viel Mühe, Geld und Zeitaufwand die Scherben zu einer Tiffanyarbeit zusammenzukleben???

Die derzeitige Gleichstellungspolitik braucht  mutige, helle und vor allem friedfertige Köpfe, egal welchen Geschlechtes, die sich offen in den Geschlechterdialog des 21. Jahrhunderts einbringen. Menschen, die politisch erfahren sind, persönliche Reife besitzen und sich ihre Unabhängigkeit bewahrt haben.

Das eigene Beharrungsvermögen ist ein Hemmschuh für Innovationen, auch  in der Geschlechterfrage. Das Neue läßt sich nicht planen, es muss Stück für Stück erarbeitet werden.

Es werden friedfertige Visonäre gesucht!

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Nach nun knapp 2 Jahren Gleichstellungsarbeit in Goslar haben mich meine Erfahrungen und Eindrücke darin bestärkt Gleichstellung von Mann und Frau konsequent weiterzudenken und umzusetzen. In der Sache liege ich richtig, was mir viele Frauen und Männer bestätigen, die mit mir Kontakt aufgenommen haben. Die Zeit für einen Paradigmenwechsel ist angebrochen. Vielerorts gibt es kleinere und größere Schritte in dieser Sache.  Diese werden sich verdichten zu einer Richtung, zu einer Bewegung?

Gleichstellung darf nicht mit Mitteln der Ungleichbehandlung durchgesetzt werden. Sie muss beiden Geschlechtern konsequent offen stehen. Frauenförderung ist gut – Männerförderung auch!

Der gesellschaftliche Wandel und die Lebensrealitäten fließen in die Gleichstellungsarbeit ein, ob wir das wollen oder nicht. Es nützt niemanden, sich gegen Entwicklungen zu stellen, alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden, auch wenn sie noch keine 100 sondern vielleicht nur 30 Jahre alt sind.

Das Patriarchat hat sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts aus unserer Gesellschaft verabschiedet. Männer und Frauen im 21. Jahrhundert wollen partnerschaftlich miteinander leben und schaffen das auch, mal mehr und mal weniger gut. Nur wenige Frauen aus unserem Kulturkreis würden sich auf eine patriarchale Beziehung zu einem Mann einlassen und nur wenige Männer finden diese Form des Zusammenlebens erstrebenswert.

Vielfalt und Wahlmöglichkeiten für Mann und Frau sind vordergründiges Ziel der Gleichstellungsarbeit. „Es“ gemeinsam und miteinander zu schaffen ist dabei eine Prämisse. So ist es nachhaltig und hilfreich für unsere Söhne und Töchter, für eine gemeinsame Zukunft von Frau und Mann.

Für einige in der Frauenförderung verhaftete Menschen ist dieser Prozess vielleicht schmerzhaft. Abschied zu nehmen, umzudenken fällt nicht immer leicht. Es hilft aber nicht, wie ein trotziges kleines Mädchen auf den Boden zu stampfen und veraltete Wahrheiten herauszuschreien und mit Drohgebärden einschüchtern zu wollen.

Versuchen Sie es zu sehen, wie in einem Vexierbild: Mann und Frau, Frau und Mann.

Wenn Sie auf die Frau schauen, dann erfahren Sie auch etwas über den Mann, betrachten Sie sich den Mann, dann werden Sie auch Erkenntnisse über die Frau erhalten. Ist das nicht schön?

So, wie es auch in Ihnen selbst ist: Vater und Mutter, Mutter und Vater. 

Lassen Sie sich bereichern durch diese Sichtweise und wertschätzen Sie das Weibliche gleich dem Männlichen, weil es Teil von Ihnen ist, sie weder ohne das Eine noch ohne das Andere existieren würden.

Gleichstellungsarbeit bekommt eine völlig neue Leichtigkeit und Beschwingtheit. Wie auf einer Wippe, wie im Tanz…

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Arbeitskreis Agens in Goslar – gründen Sie doch einen AK Agens auch an Ihrem Wohnort. Reden Sie mit anderen geschlechter – demokratisch darüber, wie es ist ein Mann/eine Frau in Deutschland zu sein. Sprechen Sie Diskriminierungen mutig an.

Presmit 7.10AK

AgensVortrag

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